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Ungeduld macht blind und diese Blindheit führt zu weiteren Problemen. Die einfache Lösung: Geduld aufbringen – doch das ist oftmals leichter gesagt als getan.
Prägende Erfahrungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf die eigene Persönlichkeit. Sollte man zur Ungeduld neigen, liegt dies in der Grundeinstellung begründet. Das Faszinierende an der menschlichen Natur aber besteht darin, dass nichts in Stein gemeißelt ist, Muster sind veränderbar. Der Schlüssel dazu ist das Bewusstsein – de facto, sich einer Verhaltensweise bewusst zu werden, um diese gegebenenfalls umzukehren.
Um also geduldiger zu werden, muss man sich zunächst einmal der Ungeduld bewusst sein. Hier sind einige Tipps, mit denen der Prozess angestoßen werden kann. Einmal in Gang gesetzt, arbeitet das Bewusstsein am Erfolg mit und wird zum Helfer auf dem Weg zu mehr Geduld.
Notieren Sie sich Situationen, in denen Sie ungeduldig sind.
Hier ist es wichtig, Muster zu finden, die Sie zur Ungeduld verleiten. Wie genau sehen die Momente aus, in denen Sie die Geduld verlieren?
Führen Sie sich die Gedanken in den Ungeduldssituationen so detailliert wie möglich vor Augen.
Beispielsweise: Warum verlieren Sie beim Warten auf den Kollegen immer die Geduld? Oder warum rege ich mich darüber auf, dass die Bahn wieder nicht kommt?
Versuchen Sie schlechte Impulse durch gute zu ersetzen.
Versuchen Sie aktiv auf Ihre Gedankengänge einzuwirken und drehen Sie negative Ansätze um. Wenn Sie also wieder einmal im Stau stehen, dann nehmen Sie die Situation an und machen das Beste draus. Versuchen Sie sich bewusst zu entspannen.
Versuchen Sie die neue Einstellung zu Ihrer Grundeinstellung zu machen.
Erfahren Sie, wie wenig Ungeduld bringt und wie viel einfacher alles wird, wenn man geduldiger ist. Der Schlüssel hierzu liegt auch im Verständnis von Personen und Situationen. Hierzu kann es hilfreich sein, bestimmte Szenarien im Geist durchzuspielen und sich hier voll auf das Positive zu konzentrieren und dies im Gedankengang umzusetzen.